Kunst & Antiquitätenhändler Niedersachsen e.V.

S.Bohm Antikes Mobiliar

Badehaus Göttingen

Bohm, Marlene
Barfüßerstrasse 12
und Rohns’sches Badehaus an der Stadthalle Albaniplatz 3
37073 Göttingen

Tel. +49 (0) 551 - 57886
Fax: +49 (0) 551 57832
Mobil: 0171 275 6583

Email: bohm@sbohm.de
Website: www.sbohm.de

Betriebsbeschreibung

Seit über 60 Jahren ist die in Göttingen ansässige Kunsthandlung S. BOHM
auf antikes Mobiliar spezialisiert. Das Angebot umfasst ausgesuchte Objekte europäischer Möbelkunst der Stilrichtungen Barock, Louis-Seize, Klassizismus, Empire und Biedermeier.
1947 Gründung des Geschäftes Barfüßerstraße 12, einem Renaissancefachwerkhaus in der
Innenstadt, wo heute neben Möbeln auch antike Kleinkunst angeboten wird.
1972 Geschäftserweiterung im großzügigen Ambiente des Rohns'schen Badehauses.
Rekonstruktion eines klassizistischen 12-eckigen Pavillons, das als öffentliches Badehaus
1820 vom Baumeister Christian Fr. Rohns erbaut wurde
1994 Weiterführung der Firma von Marlene Bohm und Ihrer Tochter Stephanie im Sinne des
Firmengründers. Besonderer Wert wird auf Qualität und Echtheit der Objekte gelegt. Alle
Möbelstücke wurden fachgerecht restauriert und von Hand poliert. Zu jedem Objekt wird eine
detaillierte Expertise erstellt.
2001 Stephanie Bohm erweitert das Angebot um antiken Schmuck und hochwertiges Silber

Seltenes Barock-Aufsatzmöbel

Aufsatzschrank 1760

  • Seltenes Barock-Aufsatzmöbel
  • Mainz um1760
  • Nußbaummaser auf Weichholzkorpus furniert, Rahmenintarsie. Dreischübiges frontal und seitlich gebrochen geschweiftes Kommodenteil auf geschnitzten Volutenfüßen, passig zurück-springender Aufsatz mit reich geschnitzter Schlagleiste und Pilastern, die mit ihren frei gearbeiteten Voluten und C-Schwüngen die abgeschrägten Lisenen zieren. Reizvolle Inneneinrichtung mit vier versetzt gearbeiteten Böden (cremefarbene Fassung), abschließendes hochgeschwungenes Profilgesims mit reich geschnitzter Kartusche. Originalbeschlag und -schlösser
  • Höhe 258 cm, Breite 120 cm,
  • Tiefe 65/51 cm
  • Lit.: Kreisel, H.: Die Kunst des deutschen Möbels, Bd. II, S. 307/308
  • Rückseitig weist das Möbel einen Stempel "F.B." auf, vermutlich entstand es in der Werkstatt von Franz Brant, der 1766 Meister in Mainz wurde. Vgl. Ausstellungskatalog Museum für Kunsthandwerk, Frankfurt a.M., Meisterstücke Mainzer Möbel des 18. Jahrhunderts, S. 132

Biedermeier-Schreibschrank

Schreibschrank 1829

  • Biedermeier-Schreibschrank
  • Braunschweig, datiert 1829
  • Pyramidenmahagoni auf Weichholz-korpus furniert.
  • Gerader dreischübiger am Sockelschub abgesetzter Korpus auf verkröpften Klotzfüßen. Bündige Schreibklappe, die eine vielteilige mit Birkewurzel furnierte Inneneinrichtung freigibt. Um ein von marmorierten Säulen flankiertes offenes Fach sind diverse Schublädchen, Geheim- und Brieffächer angeordnet. Darüber ein Kopfschub und abschließend ein zurückgesetzter architektonisch gegliederter Aufsatz mit zwei Türfächern, die das mittig von einer rückseitig verspiegelten Säulenkuppel verblendete Tabernakelfach auf halbrundem Sockel flankierten. Türen und Tabernakelfach lassen sich durch Sprungmechanismus öffnen.
  • Höhe 177/208 cm, Breite 110 cm, Tiefe 51/55 cm
  • Unter der Kuppel bezeichent: Joh. Richter aus Lenggriess 1829 Herr. Thies aus ... 1829 2 Gesellen
  • Vgl. Sekretär im Städtischen Museum, Braunschweig Lit.: Christiani, F.-J., Schreibmöbelent-würfe ..., Abb.13 (Meisterriß) u. 70

Jugendstil Brosche

Jugendstil Brosche

  • Jugendstil Brosche,
  • Paris um 1900
  • 18 K Gelbgold
  • Fein gearbeitetes Blumenbuket mit naturalistisch gestaltetem Blüten- und Blattwerk besetzt mit Orientperlen. Marken. Länge 4 cm

Teekanne

Teekanne

  • Teekanne,
  • London 1762
  • Gebaucht auf eingezogenem Rundfuß, Wandung mit Blatt- und Muschelrelief sowie Kartuschen reich dekoriert. In der rückseitigen Kartusche ein gravierter Hirsch. Deckelknauf in Form eines Pinienzapfens, grün gefärbter Beingriff. Sterling.
  • Marken: Meistermarke unleserlich. Gew. ca.720 gr., Höhe 14,5 cm

Biedermeier-Schaufelstuhl

Wien um 1820

Biedermeier-Schaufelstuhl
Wien um 1820
Ebonisiertes Holz mit feiner Malerei auf der Lehne.
Gerade Zarge mit halbrundem Polstersitz auf Spitzbeinen, taillierte Rückenlehne mit Schaufellehne und fein bemaltem Mittelsteg "Fortuna mit dem Füllhorn"
Höhe 45/91 cm Breite 47 cm, Tiefe 45 cm
Lit.: Pressler/Döbner/Eller, Biedermeier-Möbel, München 2001, Abb. 382 ff